ImageVerifierCode 换一换
格式:DOC , 页数:8 ,大小:52KB ,
资源ID:7007543      下载积分:10 金币
快捷注册下载
登录下载
邮箱/手机:
温馨提示:
快捷下载时,用户名和密码都是您填写的邮箱或者手机号,方便查询和重复下载(系统自动生成)。 如填写123,账号就是123,密码也是123。
特别说明:
请自助下载,系统不会自动发送文件的哦; 如果您已付费,想二次下载,请登录后访问:我的下载记录
支付方式: 支付宝    微信支付   
验证码:   换一换

开通VIP
 

温馨提示:由于个人手机设置不同,如果发现不能下载,请复制以下地址【https://www.zixin.com.cn/docdown/7007543.html】到电脑端继续下载(重复下载【60天内】不扣币)。

已注册用户请登录:
账号:
密码:
验证码:   换一换
  忘记密码?
三方登录: 微信登录   QQ登录  

开通VIP折扣优惠下载文档

            查看会员权益                  [ 下载后找不到文档?]

填表反馈(24小时):  下载求助     关注领币    退款申请

开具发票请登录PC端进行申请

   平台协调中心        【在线客服】        免费申请共赢上传

权利声明

1、咨信平台为文档C2C交易模式,即用户上传的文档直接被用户下载,收益归上传人(含作者)所有;本站仅是提供信息存储空间和展示预览,仅对用户上传内容的表现方式做保护处理,对上载内容不做任何修改或编辑。所展示的作品文档包括内容和图片全部来源于网络用户和作者上传投稿,我们不确定上传用户享有完全著作权,根据《信息网络传播权保护条例》,如果侵犯了您的版权、权益或隐私,请联系我们,核实后会尽快下架及时删除,并可随时和客服了解处理情况,尊重保护知识产权我们共同努力。
2、文档的总页数、文档格式和文档大小以系统显示为准(内容中显示的页数不一定正确),网站客服只以系统显示的页数、文件格式、文档大小作为仲裁依据,个别因单元格分列造成显示页码不一将协商解决,平台无法对文档的真实性、完整性、权威性、准确性、专业性及其观点立场做任何保证或承诺,下载前须认真查看,确认无误后再购买,务必慎重购买;若有违法违纪将进行移交司法处理,若涉侵权平台将进行基本处罚并下架。
3、本站所有内容均由用户上传,付费前请自行鉴别,如您付费,意味着您已接受本站规则且自行承担风险,本站不进行额外附加服务,虚拟产品一经售出概不退款(未进行购买下载可退充值款),文档一经付费(服务费)、不意味着购买了该文档的版权,仅供个人/单位学习、研究之用,不得用于商业用途,未经授权,严禁复制、发行、汇编、翻译或者网络传播等,侵权必究。
4、如你看到网页展示的文档有www.zixin.com.cn水印,是因预览和防盗链等技术需要对页面进行转换压缩成图而已,我们并不对上传的文档进行任何编辑或修改,文档下载后都不会有水印标识(原文档上传前个别存留的除外),下载后原文更清晰;试题试卷类文档,如果标题没有明确说明有答案则都视为没有答案,请知晓;PPT和DOC文档可被视为“模板”,允许上传人保留章节、目录结构的情况下删减部份的内容;PDF文档不管是原文档转换或图片扫描而得,本站不作要求视为允许,下载前可先查看【教您几个在下载文档中可以更好的避免被坑】。
5、本文档所展示的图片、画像、字体、音乐的版权可能需版权方额外授权,请谨慎使用;网站提供的党政主题相关内容(国旗、国徽、党徽--等)目的在于配合国家政策宣传,仅限个人学习分享使用,禁止用于任何广告和商用目的。
6、文档遇到问题,请及时联系平台进行协调解决,联系【微信客服】、【QQ客服】,若有其他问题请点击或扫码反馈【服务填表】;文档侵犯商业秘密、侵犯著作权、侵犯人身权等,请点击“【版权申诉】”,意见反馈和侵权处理邮箱:1219186828@qq.com;也可以拔打客服电话:0574-28810668;投诉电话:18658249818。

注意事项

本文(什么是启蒙(德文版).doc)为本站上传会员【xrp****65】主动上传,咨信网仅是提供信息存储空间和展示预览,仅对用户上传内容的表现方式做保护处理,对上载内容不做任何修改或编辑。 若此文所含内容侵犯了您的版权或隐私,请立即通知咨信网(发送邮件至1219186828@qq.com、拔打电话4009-655-100或【 微信客服】、【 QQ客服】),核实后会尽快下架及时删除,并可随时和客服了解处理情况,尊重保护知识产权我们共同努力。
温馨提示:如果因为网速或其他原因下载失败请重新下载,重复下载【60天内】不扣币。 服务填表

什么是启蒙(德文版).doc

1、Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Immanuel Kant: Gesammelte Schriften, Band 8 Seite 035 von 503 01 Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst 02 verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, 03 sich seines Verstandes ohne Leitung eines a

2、nderen zu bedienen. Selbstverschuldet 04 ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am 05 Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, 06 sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. sapere aude! habe 07 Muth dich deines eigenen Verstandes zu

3、 bedienen! Ist also der Wahlspruch 08 der Aufklärung. 09 Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Theil 10 der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen 11 ( naturaliter maiorennes ), dennoch gerne zeitlebens unmündig 12 bleiben

4、 und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern 13 aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, 14 das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, 15 einen Arzt, der für mich die Diät beurtheilt, etc., so brauche ich mich mich

5、 16 ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nöthig zu denken, wenn ich nur 17 bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich 18 übernehmen. Daß der bei weitem größte Theil der Menschen (darunter 19 das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer de

6、m da 20 er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene 21 Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. 22 Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, 23 daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schr

7、itt außer dem Gängelwagen, 24 darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher 25 die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. 26 Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch Seite 036 von 503 01 einigemal Fall

8、en wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der 02 Art macht doch schüchtern und schreckt gemeiniglich von allen ferneren 03 Versuchen ab. 04 Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm 05 beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er

9、hat 06 sie sogar lieb gewonnen und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines 07 eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon 08 machen ließ. Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines 09 vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner

10、Naturgaben, 10 sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Wer sie auch 11 abwürfe, würde dennoch auch über den schmalsten Graben einen nur unsicheren 12 Sprung thun, weil er zu dergleichen freier Bewegung nicht gewöhnt 13 ist. Daher giebt es nur Wenige, denen es gelungen ist

11、 durch eigene 14 Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit heraus zu wickeln 15 und dennoch einen sicheren Gang zu thun. 16 Daß aber ein Publicum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es 17 ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich. Denn da 18 wer

12、den sich immer einige Selbstdenkende sogar unter den eingesetzten Vormündern 19 des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der 20 Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen 21 Schätzung des eigenen Werths und des Berufs jedes Menschen selbst zu 22 den

13、ken um sich verbreiten werden. Besonders ist hiebei: daß das Publicum, 23 welches zuvor von ihnen unter dieses Joch gebracht worden, sie 24 hernach selbst zwingt darunter zu bleiben, wenn es von einigen seiner 25 Vormünder, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt 26 w

14、orden; so schädlich ist es Vorurtheile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an 27 denen selbst rächen, die oder deren Vorgänger ihre Urheber gewesen sind. 28 Daher kann ein Publicum nur langsam zur Aufklärung gelangen. Durch 29 eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von persönlichem

15、Despotism 30 und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre 31 Reform der Denkungsart zu Stande kommen; sondern neue Vorurtheile 32 werden eben sowohl als die alten zum Leitbande des gedankenlosen großen 33 Haufens dienen. 34 Zu dieser Aufklärung aber wir

16、d nichts erfordert als Freiheit; und 35 zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich 36 die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu 37 machen. Nun höre ich aber von allen Seiten rufen: räsonnirt nicht! Seite 037 von 503 01 De

17、r Offizier sagt: räsonnirt nicht, sondern exercirt! Der Finanzrath: 02 räsonnirt nicht, sondern bezahlt! Der Geistliche: räsonnirt nicht, sondern 03 glaubt! (Nur ein einziger Herr in der Welt sagt: räsonnirt, so viel ihr 04 wollt, und worüber ihr wollt; aber gehorcht!) Hier ist überall Eins

18、chränkung 05 der Freiheit. Welche Einschränkung aber ist der Aufklärung 06 hinderlich? Welche nicht, sondern ihr wohl gar beförderlich? - Ich antworte: 07 der öffentliche Gebrauch seiner Vernunft muß jederzeit frei sein, 08 und der allein kann Aufklärung unter Menschen zu Stande bringen;

19、 der 09 Privatgebrauch derselben aber darf öfters sehr enge eingeschränkt sein, 10 ohne doch darum den Fortschritt der Aufklärung sonderlich zu hindern. 11 Ich verstehe aber unter dem öffentlichen Gebrauche seiner eigenen Vernunft 12 denjenigen, den jemand als Gelehrter von ihr vor dem g

20、anzen Publicum 13 der Leserwelt macht. Den Privatgebrauch nenne ich denjenigen, 14 den er in einem gewissen ihm anvertrauten bürgerlichen Posten oder 15 Amte von seiner Vernunft machen darf. Nun ist zu manchen Geschäften, 16 die in das Interesse des gemeinen Wesens laufen, ein gewisser M

21、echanism 17 nothwendig, vermittels dessen einige Glieder des gemeinen Wesens sich 18 bloß passiv verhalten müssen, um durch eine künstliche Einhelligkeit von 19 der Regierung zu öffentlichen Zwecken gerichtet, oder wenigstens von der 20 Zerstörung dieser Zwecke abgehalten zu werden. Hier

22、 ist es nun freilich 21 nicht erlaubt, zu räsonniren; sondern man muß gehorchen. So fern 22 sich aber dieser Theil der Maschine zugleich als Glied eines ganzen gemeinen 23 Wesens, ja sogar der Weltbürgergesellschaft ansieht, mithin in der 24 Qualität eines Gelehrten, der sich an ein Publ

23、icum im eigentlichen Verstande 25 durch Schriften wendet: kann er allerdings räsonniren, ohne da 26 dadurch die Geschäfte leiden, zu denen er zum Theile als passives Glied 27 angesetzt ist. So würde es sehr verderblich sein, wenn ein Offizier, dem 28 von seinen Oberen etwas anbefohlen wi

24、rd, im Dienste über die Zweckmäßigkeit 29 oder Nützlichkeit dieses Befehls laut vernünfteln wollte; er mu 30 gehorchen. Es kann ihm aber billigermaßen nicht verwehrt werden, als 31 Gelehrter über die Fehler im Kriegesdienste Anmerkungen zu machen und 32 diese seinem Publicum zur Beurthei

25、lung vorzulegen. Der Bürger kann 33 sich nicht weigern, die ihm auferlegten Abgaben zu leisten; sogar kann ein 34 vorwitziger Tadel solcher Auflagen, wenn sie von ihm geleistet werden sollen, 35 als ein Skandal (das allgemeine Widersetzlichkeiten veranlassen könnte) 36 bestraft werden. E

26、ben derselbe handelt demungeachtet der Pflicht eines 37 Bürgers nicht entgegen, wenn er als Gelehrter wider die Unschicklichkeit Seite 038 von 503 01 oder auch Ungerechtigkeit solcher Ausschreibungen öffentlich seine Gedanken 02 äußert. Eben so ist ein Geistlicher verbunden, sein

27、en Katechismusschülern 03 und seiner Gemeine nach dem Symbol der Kirche, der er dient, seinen 04 Vortrag zu thun; denn er ist auf diese Bedingung angenommen worden. 05 Aber als Gelehrter hat er volle Freiheit, ja sogar den Beruf dazu, alle 06 seine sorgfältig geprüften und wohlmeinenden

28、Gedanken über das Fehlerhafte 07 in jenem Symbol und Vorschläge wegen besserer Einrichtung des 08 Religions= und Kirchenwesens dem Publicum mitzutheilen. Es ist hiebei 09 auch nichts, was dem Gewissen zur Last gelegt werden könnte. Denn was 10 er zu Folge seines Amts als Geschäftträger d

29、er Kirche lehrt, das stellt er 11 als etwas vor, in Ansehung dessen er nicht freie Gewalt hat nach eigenem 12 Gutdünken zu lehren, sondern das er nach Vorschrift und im Namen eines 13 andern vorzutragen angestellt ist. Er wird sagen: unsere Kirche lehrt dieses 14 oder jenes; das sind die

30、 Beweisgründe, deren sie sich bedient. Er zieht 15 alsdann allen praktischen Nutzen für seine Gemeinde aus Satzungen, die er 16 selbst nicht mit voller Überzeugung unterschreiben würde, zu deren Vortrag 17 er sich gleichwohl anheischig machen kann, weil es doch nicht ganz unmöglich 18 is

31、t, daß darin Wahrheit verborgen läge, auf alle Fälle aber wenigstens 19 doch nichts der innern Religion Widersprechendes darin angetroffen wird. 20 Denn glaubte er das letztere darin zu finden, so würde er sein Amt mit 21 Gewissen nicht verwalten können; er müßte es niederlegen. Der Gebrauc

32、h 22 also, den ein angestellter Lehrer von seiner Vernunft vor seiner Gemeinde 23 macht, ist bloß ein Privatgebrauch: weil diese immer nur eine häusliche, 24 obzwar noch so große Versammlung ist; und in Ansehung dessen ist er als 25 Priester nicht frei und darf es auch nicht sein, weil e

33、r einen fremden Auftrag 26 ausrichtet. Dagegen als Gelehrter, der durch Schriften zum eigentlichen 27 Publicum, nämlich der Welt, spricht, mithin der Geistliche im öffentlichen 28 Gebrauche seiner Vernunft genießt einer uneingeschränkten Freiheit, sich 29 seiner eigenen Vernunft zu bedie

34、nen und in seiner eigenen Person zu sprechen. 30 Denn daß die Vormünder des Volks (in geistlichen Dingen) selbst wieder 31 unmündig sein sollen, ist eine Ungereimtheit, die auf Verewigung der Ungereimtheiten 32 hinausläuft. 33 Aber sollte nicht eine Gesellschaft von Geistlichen, etwa

35、 eine Kirchenversammlung, 34 oder eine ehrwürdige Classis (wie sie sich unter den Holländern 35 selbst nennt), berechtigt sein, sich eidlich unter einander auf ein gewisses 36 unveränderliches Symbol zu verpflichten, um so eine unaufhörliche Obervormundschaft 37 über jedes ihrer Glieder

36、und vermittels ihrer über das Seite 039 von 503 01 Volk zu führen und diese sogar zu verewigen? Ich sage: das ist ganz unmöglich. 02 Ein solcher Contract, der auf immer alle weitere Aufklärung 03 vom Menschengeschlechte abzuhalten geschlossen würde, ist schlechterdings 04 null

37、 und nichtig; und sollte er auch durch die oberste Gewalt, durch Reichstage 05 und die feierlichsten Friedensschlüsse bestätigt sein. Ein Zeitalter 06 kann sich nicht verbünden und darauf verschwören, das folgende in einen 07 Zustand zu setzen, darin es ihm unmöglich werden muß, seine (vorn

38、ehmlich 08 so sehr angelegentliche) Erkenntnisse zu erweitern, von Irrthümern 09 zu reinigen und überhaupt in der Aufklärung weiter zu schreiten. Das 10 wäre ein Verbrechen wider die menschliche Natur, deren ursprüngliche Bestimmung 11 gerade in diesem Fortschreiten besteht; und die Nach

39、kommen 12 sind also vollkommen dazu berechtigt, jene Beschlüsse, als unbefugter und 13 frevelhafter Weise genommen, zu verwerfen. Der Probirstein alles dessen, 14 was über ein Volk als Gesetz beschlossen werden kann, liegt in der Frage: 15 ob ein Volk sich selbst wohl ein solches Gesetz

40、auferlegen könnte. Nun wäre 16 dieses wohl gleichsam in der Erwartung eines bessern auf eine bestimmte 17 kurze Zeit möglich, um eine gewisse Ordnung einzuführen: indem man es 18 zugleich jedem der Bürger, vornehmlich dem Geistlichen frei ließe, in der 19 Qualität eines Gelehrten öffentl

41、ich, d. i. durch Schriften, über das Fehlerhafte 20 der dermaligen Einrichtung seine Anmerkungen zu machen, indessen 21 die eingeführte Ordnung noch immer fortdauerte, bis die Einsicht in die Beschaffenheit 22 dieser Sachen öffentlich so weit gekommen und bewährt worden, 23 daß sie durch

42、 Vereinigung ihrer Stimmen (wenn gleich nicht aller) einen 24 Vorschlag vor den Thron bringen könnte, um diejenigen Gemeinden in 25 Schutz zu nehmen, die sich etwa nach ihren Begriffen der besseren Einsicht 26 zu einer veränderten Religionseinrichtung geeinigt hätten, ohne doch diejenigen

43、 27 zu hindern, die es beim Alten wollten bewenden lassen. Aber auf 28 eine beharrliche, von niemanden öffentlich zu bezweifelnde Religionsverfassung 29 auch nur binnen der Lebensdauer eines Menschen sich zu einigen 30 und dadurch einen Zeitraum in dem Fortgange der Menschheit zur Verbesse

44、rung 31 gleichsam zu vernichten und fruchtlos, dadurch aber wohl gar der 32 Nachkommenschaft nachtheilig zu machen, ist schlechterdings unerlaubt. Ein 33 Mensch kann zwar für seine Person und auch alsdann nur auf einige Zeit 34 in dem, was ihm zu wissen obliegt, die Aufklärung aufschiebe

45、n; aber auf 35 sie Verzicht zu thun, es sei für seine Person, mehr aber noch für die Nachkommenschaft, 36 heißt die heiligen Rechte der Menschheit verletzen und mit 37 Füßen treten. Was aber nicht einmal ein Volk über sich selbst beschließen Seite 040 von 503 01 darf, das darf

46、 noch weniger ein Monarch über das Volk beschließen; denn 02 sein gesetzgebendes Ansehen beruht eben darauf, daß er den gesammten 03 Volkswillen in dem seinigen vereinigt. Wenn er nur darauf sieht, da 04 alle wahre oder vermeinte Verbesserung mit der bürgerlichen Ordnung 05 zusammen best

47、ehe: so kann er seine Unterthanen übrigens nur selbst 06 machen lassen, was sie um ihres Seelenheils willen zu thun nöthig finden; 07 das geht ihn nichts an, wohl aber zu verhüten, daß nicht einer den andern 08 gewaltthätig hindere, an der Bestimmung und Beförderung desselben nach 09 all

48、em seinem Vermögen zu arbeiten. Es thut selbst seiner Majestät Abbruch, 10 wenn er sich hierin mischt, indem er die Schriften, wodurch seine 11 Unterthanen ihre Einsichten ins Reine zu bringen suchen, seiner Regierungsaufsicht 12 würdigt, sowohl wenn er dieses aus eigener höchsten Einsicht

49、thut, 13 wo er sich dem Vorwurfe aussetzt: Caesar non est supra grammaticos, 14 als auch und noch weit mehr, wenn er seine oberste Gewalt so weit erniedrigt, 15 den geistlichen Despotism einiger Tyrannen in seinem Staate 16 gegen seine übrigen Unterthanen zu unterstützen. 17 Wenn

50、denn nun gefragt wird: leben wir jetzt in einem aufgeklärten 18 Zeitalter? So ist die Antwort: nein, aber wohl in einem Zeitalter der 19 Aufklärung. Daß die Menschen, wie die Sachen jetzt stehen, im Ganzen 20 genommen, schon im Stande wären, oder darin auch nur gesetzt werden 21 könnten,

移动网页_全站_页脚广告1

关于我们      便捷服务       自信AI       AI导航        抽奖活动

©2010-2026 宁波自信网络信息技术有限公司  版权所有

客服电话:0574-28810668  投诉电话:18658249818

gongan.png浙公网安备33021202000488号   

icp.png浙ICP备2021020529号-1  |  浙B2-20240490  

关注我们 :微信公众号    抖音    微博    LOFTER 

客服